MdL Wäschenbach fordert hohe Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte zum „Internationalen Tag der Pflege“

Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen und erinnert an den
Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege,
Florence Nightingale (*12.05.1820).

„Tagtäglich leisten Pflegerinnen und Pfleger höchst anspruchsvolle Arbeit in der Versorgung von
Patienten und Pflegebedürftigen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und bei der Pflege
zu Hause.
Dafür möchte ich besondersam Internationalen Tag der Pflege meinen besonderen Dank für das
unermüdliche Engagement aussprechen“, so der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
„Die Betreuungskräfte verdienen für Ihre Leistungen gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen
und eine angemessene Bezahlung.“

Quelle: Wahlkreisbüro vom 12.05.2017

 

 

 

 

Flugblatt "Wir machen die Pflege stark"

application/pdf Wir machen die Pflege stark - Flugblatt 04_2017.pdf (204,4 KiB)

1. Mainzer Pflegegespräch - MdL Michael Wäschenbach und MdL Dr. Peter Enders: Pflege braucht Kopf, Herz und Hand

Zur Pflegeversicherung gehört notwendig und mehr denn je eine langfristige Sicherung der Pflege. Dieses Fazit ziehen die Abgeordneten Michael Wäschenbach und Dr. Peter Enders aus dem 1. Mainzer Pflegegespräch der CDU-Landtagsfraktion.

Auf dem Podium waren Karl-Josef Laumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Pflege, der Pflegewissenschaftler von der Hochschule Vallendar Prof. Dr. Hermann Brandenburg und der Journalist und Pflegeexperte Gottlob Schober (Report Mainz). Zudem kamen viele Vertreter aus der Pflege, der Pflegekammer, aus der kommunalen Politik und der Landtagsfraktion.
„Der Umgang mit der Pflege kennzeichnet den Wert von Menschlichkeit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Pflege braucht Kopf, Herz und Hand – diesem Appell eines Gastes können wir uns nur anschließen“, so Wäschenbach und Dr. Enders.
Als Bestandsaufnahme und Impuls für eine Weiterentwicklung der Pflegepolitik in Rheinland-Pfalz hatte die CDU-Landtagsfraktion vor kurzem eine Große Anfrage zu Situation und Entwicklung der Pflege gestellt. Wie sich aus der Antwort ergibt, werden wir 2030 voraussichtlich über 130.000 Pflegebedürftige alleine in Rheinland-Pfalz über 60 Jahre und älter haben. Das ist im Vergleich zu 2007 ein Anstieg um fast 48 Prozent. 
Dem gegenüber bestand bereits 2015 ein Pflegekräftemangel von über 1900 Pflegekräften. Aus der Antwort ergibt sich, dass sich die Fachkraftlücke in Rheinland-Pfalz aufgrund der demografischen Entwicklung vergrößern wird. 2030 wird sie nach Angaben von der Landesregierung fast 5000 Kräfte betragen. Insbesondere in der Altenpflege wird das Defizit stark ansteigen. Der genannte Wert ist als Untergrenze anzusehen. 
„Deshalb muss die Pflege auch in Rheinland-Pfalz gestärkt und gesichert werden. Fachkräftegewinnung, Aufwertung des Pflegeberufes bei Arbeitsbedingungen, Bezahlung und gesellschaftlicher Wertschätzung, bessere Pflegeberatung, Weiterentwicklung der Angebotsstruktur, Unterstützung der Angehörigen und des bürgerschaftlichen Engagements, Verbesserung von Prävention und Rehabilitation, Attraktivität des Arbeitsfeldes: Pflegesicherung ist eine große Aufgabe und bedarf eines Gesamtkonzepts aus Politik, Praxis, Tarifparteien, Forschung, Lehre, Trägern, Pflegekassen, Kommunen, Kammer und Verbänden. Unser Ziel muss eine gute qualitätsorientierte Pflege in Angebot und Leistung sein“, so die heimischen Abgeordneten.

Die Teilnehmer des Pflegegesprächs waren sich darin einig, dass sich gute Pflege nicht allein professionell organisieren lässt, sondern es auch immer auf die Hilfe und Unterstützung der Familie ankommt. Eine Stärkung der familiären Pflege mit der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege halten die Abgeordneten Michael Wäschenbach und Dr. Peter Enders deshalb politisch für besonders wichtig. 

Es soll weitere Pflegegespräche der CDU-Landtagsfraktion geben. Wer grundsätzliches Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich gerne im Wahlkreisbüro der Abgeordneten Michael Wäschenbach oder Dr. Peter Enders melden.

Wahlkreisbüro, 23.03.2017


MAINZER PFLEGEGESPRÄCHE

MAINZER PFLEGEGESPRÄCHE -„Pflege in guten Händen? Wie wir eine flächendeckende Versorgung sichern“

Für das Podiumsgespräch sind praxiserfahrene Experten geladen: Karl-Josef Laumann, Bevollmächtigter der Bundesregierung für Pflege, Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät, Hochschule Vallendar, Gottlob Schober, Journalist und Pflegeexperte. Die Moderation übernimmt Michael Wäschenbach MdL, Beauftragter für Pflege der CDU-Landtagsfraktion.

Die Podiumsdiskussion findet statt am Mittwoch, 8. März 2017, 19 Uhr, in der Steinhalle des Landesmuseums Rheinland-Pfalz, Große Bleiche 49-51 (Eingang Schießgartenstraße), 55116 Mainz

Das Thema Pflege geht uns alle an. Die Sicherstellung guter Pflege ist eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat 2017 aufgrund der umfassenden Reformen der Pflegeversicherung als gutes Jahr für die Pflegebedürftigen, ihre Familien und die Fachkräfte in der Pflege bezeichnet.
Dennoch bleibt viel zu tun. Die Pflegebedürftigen werden älter, der Pflegebedarf wird vielfältiger.
Demgegenüber wächst aber auch die Fachkräftelücke – im Jahr 2030 rechnet man allein in Rheinland-Pfalz mit 5000 fehlenden Kräften. Wie sichern wir die Zukunft der Pflege? Was erwarten die Menschen von der Politik? Welche Pflege
brauchen wir? Was braucht die Pflege?

Über diese Fragen wollen wir mit Ihnen und den Experten im unserem Pflegegespräch diskutieren.
Bitte geben Sie uns zur besseren Planung Rückmeldung, ob wir mit Ihnen rechnen können.
Gerne können Sie auch weitere Interessierte mitbringen.

Anmeldeinfos in nachstehendem Download:

Welt-Alzheimertag

Heute danke ich am Welt-Alzheimertag allen Pflegenden, die sich um Menschen mit Demenz kümmern. Als pflegepolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktionen sind mir die Herausforderungen mit dem Krankheitsbild Demenz bekannt, die Netzwerke im meinem Wahlkreis leisten hervorragende Arbeit.

 

Hintergrund:
Seit 1994 findet jeweils am 21. September der Welt-Alzheimertag statt, der von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (ADI) mit Unterstützung der WHO initiiert wurde, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Alzheimer-Krankheit und andere Formen der Demenz-Erkrankungen zu richten.

 

https://www.deutsche-alzheimer.de/ueber-uns/aktuelles/artikelansicht/artikel/jung-und-alt-bewegt-demenz-pressemitteilung-zum-welt-alzheimertag-2016.html

Urteil gegen den Medizinischen Dienst der Krankenkassen

Michael Wäschenbach:
Einflussnahme von Dreyer und Schweitzer kostet Versicherte viel Geld

 

Die Abberufung des früheren Geschäftsführers des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ist unwirksam. Das hat das Landgericht Mainz entschieden. Dazu erklärt der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Wäschenbach:

 

„Der MDK muss eine verheerende Niederlage einstecken. Überraschend dürfte das jedoch niemanden. Zu krass waren die Fehler, die der Verwaltungsrat des MDK mit Unterstützung der Landesregierung bei der Kündigung gemacht hat. Nun muss auch die Regierungschefin endlich ihre jahrelange Verweigerungstaktik aufgeben und umfassend Stellung nehmen.

 

Das Drama begann unter der damaligen Sozialministerin Dreyer, die den Landesprüfdienst bei seinem grenzwertigen Vorgehen nicht nur gewähren ließ, sondern diesen stützte, er handelte in Frau Dreyers Sinne. Schließlich war es ihr Nachfolger als Sozialminister, der heutige SPD-Fraktionsvorsitzende Schweitzer, der mit Billigung der Ministerpräsidentin die Entlassung des Geschäftsführers unterstützte – allen Warnungen zum Trotz. Durch diese Einflussnahme kam es in der Folge zu den langwierigen Prozessen, die die Krankenversicherten Presseberichten zufolge bereits mehr als eine halbe Million Euro (vgl. RZ; 13.8.16) gekostet haben.

 

Die Landesregierung hat die Rechtsaufsicht über den MDK – dieser Pflicht kommt sie im konkreten Fall schon lange nicht mehr nach, mehr noch, es drängt sich der Eindruck auf, dass die Landesregierung selbst auf fragliche Weise eine Personalentscheidung herbeiführen wollte, weil sie den früheren Geschäftsführer los werden wollte. Welche Konsequenzen wollen Frau Dreyer und die heute zuständige Ministerin Bätzing-Lichtenthäler aus dem Urteil ziehen, wer übernimmt die Verantwortung für das Scheitern und Geldverschwenden?

 

Wir erwarten, dass das Verfahren im Sinne der Patienten und Beitragszahler nun zu einem Ende kommt und der MDK wieder eine kompetente Leitung erhält. Wir werden dieses Thema zum wiederholten Male parlamentarisch aufgreifen.“