Ärztliche Versorgung auf dem Land soll digitaler werden

Foto: Kreisverwaltung

Immer weniger Hausärzte möchten sich auf dem Land niederlassen. Dieses Phänomen wird in vielen ländlichen Regionen beobachtet. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft des Dreiländerecks haben diese länderübergreifende Problematik aufgegriffen und möchten gemeinsam digitale Lösungen im medizinischen Umfeld erproben. Während einer Konferenz im Forschungskolleg der Universität Siegen stimmten alle Anwesenden für das Vorhaben „Digitale Modellregion Gesundheit Dreiländereck“. Jetzt soll ein Antrag über mehrere Millionen Euro beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Umsetzung des Konzeptes gestellt werden. Die Empfehlung dazu kommt von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
„Lösungsfindung, Innovationen und Ideenaustausch dürfen nicht an Ländergrenzen gebunden sein, denn der drohende Ärztemangel ist ein Problem, das alle ländlichen Regionen in Deutschland betrifft“, erklärte Landrat Peter Enders in seinem Statement zu Beginn der Konferenz. Nach dem Impuls aus dem AK-Land hörte man ähnliche Worte von Landrat Wolfgang Schuster aus dem Lahn-Dill-Kreis: „Wenn wir uns zusammenschließen, haben wir größere Chancen, dass unsere Projekte gefördert werden. Und da machen wir in Hessen natürlich mit, denn wir stehen ebenfalls vor der Herausforderung: ‚Viel Land, wenig Leute‘. Viele Ärzte stehen kurz vor dem Ruhestand – und darauf müssen wir reagieren.“ Arno Wied, Dezernent für Bauen, Umwelt und Wirtschaft vom Landkreis Siegen-Wittgenstein schloss sich seinen Vorrednern an: „Es ist richtig, dass wir uns angesichts der Gefährdung der ärztlichen Versorgung gemeinsam und die Ländergrenzen übergreifend auf den Weg machen und überlegen, was wir gemeinsam tun können. Die Initiative Dreiländereck, die eine Art Versorgungsallianz ist, ist ein wichtiger und richtiger Beitrag.“
Das Datenmodell „Digitale Modellregion Gesundheit Dreiländereck“ wurde vom Forschungskolleg und der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Siegen konzipiert. Durch den Einsatz von digitalen Assistenzsystemen und der Anwendung von Delegationsverfahren können Versorgungsengpässe aufgefangen werden. Sektoren übergreifend werden Haus- und Fachärzte, Kliniken, Pflege- und Seniorenheime sowie Apotheken digital vernetzt. Mediziner wenden das Modell bereits in ersten Entwicklungsprojekten an. Insgesamt gehören zehn wissenschaftliche Projekte zum Vorhaben im Dreiländereck. Einige wurden bereits realisiert, andere werden noch als Forschungs- und Entwicklungsprojekte diskutiert.
Die Forschung zum Datenmodell erfolgt auf Grundlagen interdisziplinärer Wissenschaft der Universität Siegen. Dazu gehört beispielsweise das von Prof. Dr. Holger Schönherr (Department für Physikalische Chemie I) entwickelte intelligente sensorische Wundpflaster. Die Daten, welche das Pflaster liefert, können digital in eine entsprechend ausgerüstete Praxis versendet und medizinisch ausgewertet werden. Mediziner können so aufgrund präziser Daten darüber entscheiden, ob ein Patient tatsächlich vorstellig werden muss.
Für die Finanzierung der gesamten „Digitalen Modellregion Gesundheit Dreiländereck“ hat Jens Spahn im Mai bei seinem Besuch im Forschungskolleg, den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses empfohlen.
Jutta Bartmann von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bestätigte während der Konferenz, dass der Innovationsfonds für mutige Inhalte bereitsteht. „Ein Finanzplan mit acht bis zehn Millionen Antragssumme ist nicht ungewöhnlich. Die Themen Digitalisierung und Delegation sind hochaktuell“, sagt sie und möchte das Vorhaben von Seiten der Krankenkassen unterstützen und begleiten. Möglicherweise muss die Universität auch eigene Mittel für das Vorhaben bereitstellen. Das ist dem Geschäftsführer des Forschungskollegs, Dr. Olaf Gaus, bewusst: „Damit wir nachhaltig in der Fläche tätig sein können, werden wir weitere Finanzierungsmöglichkeiten nicht ausschließen.“
Klaus Gräbener, Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen, sah im Gesamtkonzept das Potenzial innovativer Geschäftsmodelle und Forschungsausgründungen. Er merkte an, dass es in allen drei Ländern große Firmen und Stiftungen gibt, die frühzeitig einbezogen werden sollten.
Bis Mitte November wollen alle Partner die erforderlichen Beschlüsse einholen, Absichtserklärungen zur Unterstützung des Vorhabens unterzeichnen und weitere wichtige Akteure informieren und einbeziehen. Zeitnah sollen durch die beteiligten Landkreise der drei Länder die Gesundheitsminister in Mainz, Wiesbaden und Düsseldorf für eine aktive Unterstützung gewonnen werden.

Quelle: Dienstag, 01. Oktober 2019, Rhein-Zeitung Kreis Altenkirchen

MdL Wäschenbach fordert hohe Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte zum „Internationalen Tag der Pflege“


Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen und erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale (*12.05.1820).
„Tagtäglich leisten Pflegerinnen und Pfleger höchst anspruchsvolle Arbeit in der Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und bei der Pflege zu Hause. Dafür möchte ich besonders am Internationalen Tag der Pflege meinen besonderen Dank für das unermüdliche Engagement aussprechen“, so der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. „Die Pflegefachkräfte verdienen für Ihre Leistungen gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen und eine angemessene Bezahlung. Wir haben im Land mit der Aktion „Woche der Pflege“ vielfältige Erfahrungen in den Einrichtungen und in den Gesprächen mit den Pflegekräften sammeln können, die wir jetzt in bundes- und landespolitische parlamentarische Initiativen einbringen werden.“

Wahlkreisbüro vom 12.05.2019

„Woche der Pflege“ der CDU-Landtagsfraktion


MdL Michael Wäschenbach: Gewährleistung einer menschenwürdigen und fürsorgenden Pflege ist ein Mega-Thema

„Wie wir mit pflegebedürftigen Menschen umgehen, sagt viel über unsere Gesellschaft“, so der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach , zur „Woche der Pflege“ seiner Fraktion. Die Gewährleistung einer menschenwürdigen und fürsorgenden Pflege sei eine der größten von der Politik zu bewältigenden Herausforderungen und zugleich eine Verpflichtung, so Wäschenbach: „Mit der „Woche der Pflege“ rücken wir diese Thema in den Mittelpunkt“.  
„Gute Pflege bedeutet, dass der pflegebedürftige Mensch im Fokus steht. Hier gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf. Gelingen kann gute Pflege nur, wenn wir ausreichend Pflegekräfte haben, die angemessen bezahlt werden und in gute Arbeitsbedingungen eingebunden sind. Während unserer „Woche der Pflege“, werden die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion rund 50 Termine rund um das Thema Pflege wahrnehmen. In diesen Terminen und Begegnungen vor Ort, in Einrichtungen und mit Betroffenen, in Fachgesprächen mit Verbänden, Kammern und Versicherungen wollen wir ganz konkrete Erfahrungen sammeln.“
CDU-Landtagsabgeordneter Wäschenbach: „Ich selbst werde das Altenpflegeheim Dickmann in Rennerod, Marienhaus Altenzentrum St. Josef in Betzdorf und die Berufsqualifizierte Fachschule der Altenpflege/-hilfe der Berufsbildenden Schule in Wissen besuchen, um einen aktuellen und realen Einblick in die Herausforderungen des Pflegesektors zu gewinnen: Das ist eine Grundlage für die Erarbeitung von politischen Handlungsansätzen für die parlamentarische Arbeit in Rheinland-Pfalz. Als pflegepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion stehe ich sowieso mit den Akteuren der Pflege im ambulanten und stationären Bereich in Kontakt und kenne auch dessen Sorgen und Nöte hier vor Ort. Ob Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege, alle verdienen unsere uneingeschränkte Wertschätzung.“

Wahlkreisbüro: 11.04.2019

Beliebteste Pflegeprofis werden ausgezeichnet: MdL Michael Wäschenbach unterstützt Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ 2019

Die Pflege in Deutschland ist ohne den hohen Einsatz der 1,2 Millionen Pflegeprofis nicht zu bewältigen. MdL Wäschenbach will die Menschen ermuntern, diesen „stillen Helden“ der Pflege öffentlich Danke zu sagen. „Eine gute Gelegenheit, um Pflegekräfte aus unserer Heimatregion für ihr besonderes Engagement zu würdigen, bietet der Wettbewerb ‚Deutschlands beliebteste Pflegeprofis‘.“

Ab sofort und noch bis zum 30. April 2019 können Patienten und deren Angehörige ihre Favoriten für die Wahl zu „Deutschlands beliebtesten Pflegeprofis“ vorschlagen. Auch Kollegen oder Freunde dürfen auf der Website www.deutschlands-pflegeprofis.de engagierte Profis oder ganze Teams für den Wettbewerb nominieren, der vom Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) ins Leben gerufen worden ist.

Michael Wäschenbach: „Es ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung, wenn auch aus unserer Region besonders tolle Pflegeprofis für den Wettbewerb nominiert werden. Besonders freue ich mich darüber, dass dabei auch ein Sonderpreis für Pflege-Azubis vergeben wird. Das ist ein sehr gutes Signal, denn die Auszubildenden sind die Zukunft der Pflege.“

Im Mai startet dann mit der Online-Abstimmung die heiße Phase des Wettbewerbs. Vom 1. Mai bis 15. Juni können alle Bürgerinnen und Bürger zunächst über die beliebtesten Pflegeprofis der 16 Bundesländer entscheiden. In der zweiten Runde werden dann aus dem Kreis der Landessieger die Bundessieger gewählt. Alle Gewinner treffen sich im November 2019 zur Galaveranstaltung im Berliner Reichstagsgebäude. Dort erhalten „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ ihre Auszeichnung aus den Händen von Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung und Schirmherr des Wettbewerbs.

Quelle: Wahlkreisbüro 26.03.2019

Hospiztag: Wenn das Lächeln siegt


Hospize sind, anders als man zuerst vielleicht denkt, kein bedrückender, trauriger Ort. Viele haben zuerst eine falsche Vorstellung: Schwermut, Abschied, Stille – aber in einem Hospiz begegnet man auch Lächeln, Glück und eine Gemeinschaft, die alles teilt.

Als Abgeordneter im Gesundheitsausschuss danke ich gemeinsam mit unserem Ausschussvorsitzenden Dr. Peter Enders allen, die sich hauptberuflich und ehrenamtlich in einem Hospiz engagieren. Sie alle schenken den unheilbar Kranken und ihren Familien kostbare Augenblicke, in denen die Krankheit in den Hintergrund tritt. Insbesondere für Familien mit todkranken Kindern und Jugendlichen ist dieses Krafttanken und Schaffen von schönen Erinnerungen wichtig. In unserem Dorf in Wallmenroth haben schon viele Spendenaktionen für die Kinderkrebshilfe, Kinderhospiz und auch in Einzelfällen den Ambulanten Hospizdienst bzw. für DKMS stattgefunden, darauf kann unsere Gemeinde auch stolz sein.

Spenden sind für den Ambulanten Hospizdienst hier vor Ort enorm wichtig. Sie werden benötigt, um die Ehrenamtlichen adäquat ausbilden und weiterbilden zu können, für Auslagen der Ehrenamtlichen sowie für die Öffentlichkeitsarbeit. Im Einzelfall werden Spendengelder auch dafür eingesetzt, wenn Schwerkranke selbst, zusätzlich zu ihrer Erkrankung, in materieller Not sind und nicht alles Notwendige abgedeckt werden kann.

Den Hospiztag möchten Wäschenbach und Dr. Enders auch nutzen, um z.B. auf die Möglichkeit der Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer im Wahlkreis 1 hinzuweisen. Im Mehrgenerationenhaus Gelbe Villa in Kirchen werden solche Kurse von der Caritas angeboten. Weitere Informationen bekommen Interessierte hier:
www.caritas-betzdorf.de/ichbrauchehilfe/beimthmatod/beikrankheitsterbentrauer.

Auch der Hospizverein in Altenkirchen steht für Rat und Unterstützungen zur Verfügung. „In der Politik müssen wir mit den Akteuren der palliativmedizinischen Einrichtungen und Hospize immer im Informationsaustausch sein und prüfen, ob die vorhandenen stationären und ambulanten Angebote in der Region ausreichen“, so die Abgeordneten. Die CDU-Fraktion hat in Mainz durch viele Anträge und Anfragen die Versorgung im Kreis Altenkirchen hinterfragt und die Möglichkeiten eines stationären Hospizes untersucht. Um eine optimale Versorgung im Kreis Altenkirchen sicherzustellen, müssen auch die Angebote in den Nachbarkreisen räumlich und von der Belegungszahl her berücksichtigt werden.

Quelle: Wahlkreisbüro Betzdorf, 11.10.2018

Landarztmangel in Rheinland-Pfalz endlich bekämpfen – bekommt jeder noch einen Arzttermin?


Im Zuge der Verleihung des Ehrentitels „Sanitätsrat“ an Dr. Wolfram Johannes, der leider gesundheitsbedingt als Hausarzt aufhören muss, wurde exemplarisch deutlich, wie dringend mittlerweile ein Krisenplan für die hausärztliche Versorgung in unserer Region erforderlich ist. Neben Dr. Johannes hören in den nächsten Monaten weitere Hausärzte altersbedingt auf. Wäschenbach: „Wir steuern sehenden Auges auf eine dramatische Sprechstundenlücke zu. Kranke müssen weitere Wege, längere Wartezeiten und kürzere Behandlungszeiten ertragen. Dieser Zustand ist unhaltbar. Ich fordere die Landesregierung auf endlich für mehr Studienplätze zu sorgen.  Die Möglichkeiten hierzu liegen auf dem Tisch: Numerus clausus, Landarztquote, Stipendium. Offenbar fehlt aber der Wille oder es werden falsche Prioritäten im Haushalt gesetzt. Die Kassenärztliche Vereinigung muss gezwungen werden ihre völlig veralteten Bedarfserhebungen, in denen wir grotesker Weise noch als ausreichend versorgt gelten, dringend zu überarbeiten und realistische Prognosezahlen zugrunde legen“.

Das Thema wurde in den letzten Monaten nach der Veröffentlichung eines „Notrufes“ einer Kirchener Hausarztpraxis auch in vielen Leserbriefen diskutiert. Der Kreis Altenkirchen ist eine „Alarmzone rot“ – mehr als 30% der Hausärzte sind über 60 Jahre alt. Wir benötigen dringend neue Landärzte um die Versorgung sicherzustellen.
Die CDU-Landtagsfraktion fordert daher in einem Bündel von Maßnahmen u.a. ein Stipendienprogramm des Landes zur Stärkung der ambulanten ärztlichen Versorgung. Nach Abschluss des Medizinstudiums verpflichten sich die jungen Ärzte im ländlichen Raum von Rheinland-Pfalz zu arbeiten. Der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach sieht darin einen wichtigen Schritt für eine Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in der Region. „Nachdem die jahrelangen Rufe der CDU nach mehr Medizinstudienplätzen nun wohl auch langsam von der Landesregierung gehört werden und hier vor Ort der Kreis eine Famulaturförderung an den Start gebracht hat, könnte ein Stipendienprogramm langfristig den medizinischen Nachwuchs vor Ort begünstigen.” Ärzte im Praktikum erhalten durch diese Förderung finanzielle Unterstützung und der ländliche Raum gut ausgebildete Mediziner.

Maik Köhler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchen, begrüßt die Forderung der CDU ausdrücklich: „Wir müssen um die nächste Medizinergeneration werben. Der Aufbau einer medizinischen Fakultät in Siegen hat die Studierenden in unsere Nähe gebracht. Jetzt gilt es die Mediziner auch in unserer Region zu halten.”

In anderen Bundesländern gibt es bereits vergleichbare Programme. „Wir werden als Opposition in Mainz nicht lockerlassen um die Versorgung im ländlichen Raum sicher zu stellen und dazu gehört insbesondere mein Wahlkreis. In diesem Zusammenhang begrüße ich auch das eingerichtete Netzwerk „Ärztliche Versorgung im Landkreis Altenkirchen“ und den Beitritt des Kreises zur Gesundheitsregion KölnBonn. Es gibt viele Stellschrauben an denen gedreht werden muss um bei den Kranken aber auch bei den Ärzten für bessere Behandlungsbedingungen zu sorgen. Dazu gehören auch geänderte bundesweite Regelungen wie die Onlinesprechstunde. Die Hauptarbeit muss aber von der Landesregierung in Mainz ausgehen“, so Wäschenbach abschließend.

Quelle: Wahlkreisbüro, 11.05.2018

10. Mai ist der "Tag gegen den Schlaganfall"


Tag gegen den Schlaganfall – 37 Prozent aller Betroffenen sterben im ersten Jahr nach dem Schlaganfall

Am 10. Mai 2018 ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Jedes Jahr erleiden fast 270.000 Deutsche einen Schlaganfall. Immer noch sterben 37 Prozent aller Betroffenen innerhalb eines Jahres nach dem Schlaganfall. Er ist damit die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.
Pflegeexperte Michael Wäschenbach: „Wir alle müssen uns nicht nur an diesem Tag intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen. Jeder kann davon betroffen sein, leider auch Kinder und Jugendliche. Grade der kindliche Schlaganfall muss mehr in das Bewusstsein gerückt werden. Die Krankenhäuser in der Region müssen in dieser Frage eng zusammenarbeiten. Über Erkennung und Behandlung muss noch besser aufgeklärt werden. Zudem gibt es noch zu wenige Defibrillatoren im öffentlichen Raum“, so der Abgeordnete.

Weitere Infos zum Thema Schlaganfall finden Sie unter:

www.Schlaganfall-kinder.de
www.Schlaganfall-hilfe.de

Pflegenotstand durch Fachkräftemangel: Antwort des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie auf die Kleine Anfrage von MdL Wäschenbach vom 19.03.2018

application/pdf Pflegenotstand durch Fachkraeftemangel Antwort zur Kleinen Anfrage 17_5717 vom 19.03.2018.pdf (21,6 KiB)

Pressemeldung: Michael Wäschenbach zum Thema "Prämienzahlungen MDK" / Plenarsitzung vom 25.01.2018

Wusste die Landesregierung von den Prämienzahlungen?

Nach aktuellen Presseberichten stellen sich im laufenden Prozess zur Kündigung des ehemaligen MDK-Geschäftsführers neue Fragen. Diese haben das Oberlandesgericht Koblenz dazu bewogen, erneut in die mündliche Verhandlung einzutreten. Insbesondere geht es um die Rolle der Landesregierung bei Prämienzahlungen an MDK-Mitarbeiter mit Beamtenstatus. Hierzu hat die CDU-Fraktion die Landesregierung heute im Plenum befragt. Dazu erklärt der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Wäschenbach: 

„Es war fast schon erwartbar, dass sich die Landesregierung heute einmal mehr um klare Antworten drückt. Zu heikel könnten die Konsequenzen auch für die früheren Sozialminister Dreyer und Schweitzer sein. Denn es steht der Verdacht im Raum, dass das Sozialministerium von der umstrittenen Praxis der Prämienzahlungen an Mitarbeiter mit Beamtenstatus nicht nur Kenntnis hatte, sondern diese sogar gebilligt habe. Besonders pikant: Genau diese Prämienzahlungen durch den ehemaligen Geschäftsführer hat der MDK im laufenden Prozess als Kündigungsgrund nachgeschoben.

Es ist wenig glaubwürdig, wenn Ministerin Bätzing-Lichtenthäler zum einen genau wissen will, dass es sich nur um einen ungerechtfertigten Fall handele, zum anderen aber die Höhe der Zahlungen nicht nennen kann. Erstaunlich ist auch, dass das Ministerium auf die Weiterverfolgung der falschen Prämienzahlung 2007 im Rahmen ihrer Ermessensentscheidung verzichtet hat. Und wie kann eine solche rechtsaufsichtliche Ermessensentscheidung ein Kündigungsgrund sein?

Bereits 2007 hatte der Landesprüfdienst die Praxis der Prämienzahlungen in einem Bericht moniert. Bis heute weigert sich die Landesregierung, der CDU-Fraktion diesen Bericht zur Verfügung zu stellen. Wir sind gespannt, ob sich das nach dem heutigen Tag ändert.“

Quelle: CDU-Fraktion RLP vom 25. Januar 2018

http://www.cdu-fraktion-rlp.de/presse/pressemeldung/news/mdk-plenarsitzung/

Wäschenbach hinterfragt Maßnahmen gegen gefälschte Krebsmedikamente

Landtagsabgeordneter Michael Wäschenbach hat von der Landesregierung Auskunft zu Maßnahmen gegen gefälschte Krebsmedikamente erhalten. Anlass für die kleine Anfrage war der Prozess gegen einen Apotheker aus Bottrop, der über Jahre unbemerkt 60 000 Krebsmedikamente gestreckt und verkauft haben soll.
“Das Ausmaß des Skandals und die noch ungeklärten Konsequenzen für die Opfer haben mich schockiert”, so Wäschenbach. “Wie viele Menschen letzten Endes durch den Betrug gestorben sind, wird wohl nie geklärt werden können.”

In Rheinland-Pfalz sind der Landesregierung ähnliche Fälle von gefälschten Arzneimitteln nicht bekannt. Bisher seien die 28 rheinland-pfälzischen Apotheken, die solche Krebsmedikamente selbst herstellen, alle zwei bis drei Jahre durch hauptamtliches Personal des Landesamtes kontrolliert worden, unterstützt durch ehrenamtliche Pharmazieräte und auf der Basis einer umfassenden Checkliste. Ab dem Jahr 2018 sollen die betroffenen Apotheken jährlich untersucht werden.

Wäschenbach zeigt sich erleichtert. “Der Fall aus Bottrop ist zum Glück ein Einzelfall, so schockierend er auch ist”, so der Landtagsabgeordnete. Allerdings könnten Einzelfälle betrügerischer Abrechnungen oder Manipulationen nie mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden. “Deshalb sind insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Apotheken gefordert, die Augen offen zu halten und Auffälligkeiten oder Verdachtsmomente sofort zu melden.”

Die Kleine Anfrage finden Sie hier: http://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/4746-17.pdf


Qelle: Wahlkreisbüro, 30.12.2017

 

2. Mainzer Pflegegespräch - "Wie können wir Qualität in der Pflege sicherstellen ?" - Rede von Michael Wäschenbach am 24.10.2017

application/pdf Rede MW zum 2. Mainzer Pflegegespraech am 24.10.2017.pdf (225,4 KiB)

Flugblatt "Für eine gute Pflege"

application/pdf Flugplatt zur Pflege 06_2017.pdf (604,8 KiB)

MdL Wäschenbach fordert hohe Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte zum „Internationalen Tag der Pflege“

Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen und erinnert an den
Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege,
Florence Nightingale (*12.05.1820).

„Tagtäglich leisten Pflegerinnen und Pfleger höchst anspruchsvolle Arbeit in der Versorgung von
Patienten und Pflegebedürftigen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und bei der Pflege
zu Hause.
Dafür möchte ich besondersam Internationalen Tag der Pflege meinen besonderen Dank für das
unermüdliche Engagement aussprechen“, so der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
„Die Betreuungskräfte verdienen für Ihre Leistungen gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen
und eine angemessene Bezahlung.“

Quelle: Wahlkreisbüro vom 12.05.2017

 

 

 

 

Flugblatt "Wir machen die Pflege stark"

application/pdf Wir machen die Pflege stark - Flugblatt 04_2017.pdf (204,4 KiB)

1. Mainzer Pflegegespräch - MdL Michael Wäschenbach und MdL Dr. Peter Enders: Pflege braucht Kopf, Herz und Hand

Zur Pflegeversicherung gehört notwendig und mehr denn je eine langfristige Sicherung der Pflege. Dieses Fazit ziehen die Abgeordneten Michael Wäschenbach und Dr. Peter Enders aus dem 1. Mainzer Pflegegespräch der CDU-Landtagsfraktion.

Auf dem Podium waren Karl-Josef Laumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Pflege, der Pflegewissenschaftler von der Hochschule Vallendar Prof. Dr. Hermann Brandenburg und der Journalist und Pflegeexperte Gottlob Schober (Report Mainz). Zudem kamen viele Vertreter aus der Pflege, der Pflegekammer, aus der kommunalen Politik und der Landtagsfraktion.
„Der Umgang mit der Pflege kennzeichnet den Wert von Menschlichkeit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Pflege braucht Kopf, Herz und Hand – diesem Appell eines Gastes können wir uns nur anschließen“, so Wäschenbach und Dr. Enders.
Als Bestandsaufnahme und Impuls für eine Weiterentwicklung der Pflegepolitik in Rheinland-Pfalz hatte die CDU-Landtagsfraktion vor kurzem eine Große Anfrage zu Situation und Entwicklung der Pflege gestellt. Wie sich aus der Antwort ergibt, werden wir 2030 voraussichtlich über 130.000 Pflegebedürftige alleine in Rheinland-Pfalz über 60 Jahre und älter haben. Das ist im Vergleich zu 2007 ein Anstieg um fast 48 Prozent. 
Dem gegenüber bestand bereits 2015 ein Pflegekräftemangel von über 1900 Pflegekräften. Aus der Antwort ergibt sich, dass sich die Fachkraftlücke in Rheinland-Pfalz aufgrund der demografischen Entwicklung vergrößern wird. 2030 wird sie nach Angaben von der Landesregierung fast 5000 Kräfte betragen. Insbesondere in der Altenpflege wird das Defizit stark ansteigen. Der genannte Wert ist als Untergrenze anzusehen. 
„Deshalb muss die Pflege auch in Rheinland-Pfalz gestärkt und gesichert werden. Fachkräftegewinnung, Aufwertung des Pflegeberufes bei Arbeitsbedingungen, Bezahlung und gesellschaftlicher Wertschätzung, bessere Pflegeberatung, Weiterentwicklung der Angebotsstruktur, Unterstützung der Angehörigen und des bürgerschaftlichen Engagements, Verbesserung von Prävention und Rehabilitation, Attraktivität des Arbeitsfeldes: Pflegesicherung ist eine große Aufgabe und bedarf eines Gesamtkonzepts aus Politik, Praxis, Tarifparteien, Forschung, Lehre, Trägern, Pflegekassen, Kommunen, Kammer und Verbänden. Unser Ziel muss eine gute qualitätsorientierte Pflege in Angebot und Leistung sein“, so die heimischen Abgeordneten.

Die Teilnehmer des Pflegegesprächs waren sich darin einig, dass sich gute Pflege nicht allein professionell organisieren lässt, sondern es auch immer auf die Hilfe und Unterstützung der Familie ankommt. Eine Stärkung der familiären Pflege mit der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege halten die Abgeordneten Michael Wäschenbach und Dr. Peter Enders deshalb politisch für besonders wichtig. 

Es soll weitere Pflegegespräche der CDU-Landtagsfraktion geben. Wer grundsätzliches Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich gerne im Wahlkreisbüro der Abgeordneten Michael Wäschenbach oder Dr. Peter Enders melden.

Wahlkreisbüro, 23.03.2017


MAINZER PFLEGEGESPRÄCHE

MAINZER PFLEGEGESPRÄCHE -„Pflege in guten Händen? Wie wir eine flächendeckende Versorgung sichern“

Für das Podiumsgespräch sind praxiserfahrene Experten geladen: Karl-Josef Laumann, Bevollmächtigter der Bundesregierung für Pflege, Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät, Hochschule Vallendar, Gottlob Schober, Journalist und Pflegeexperte. Die Moderation übernimmt Michael Wäschenbach MdL, Beauftragter für Pflege der CDU-Landtagsfraktion.

Die Podiumsdiskussion findet statt am Mittwoch, 8. März 2017, 19 Uhr, in der Steinhalle des Landesmuseums Rheinland-Pfalz, Große Bleiche 49-51 (Eingang Schießgartenstraße), 55116 Mainz

Das Thema Pflege geht uns alle an. Die Sicherstellung guter Pflege ist eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat 2017 aufgrund der umfassenden Reformen der Pflegeversicherung als gutes Jahr für die Pflegebedürftigen, ihre Familien und die Fachkräfte in der Pflege bezeichnet.
Dennoch bleibt viel zu tun. Die Pflegebedürftigen werden älter, der Pflegebedarf wird vielfältiger.
Demgegenüber wächst aber auch die Fachkräftelücke – im Jahr 2030 rechnet man allein in Rheinland-Pfalz mit 5000 fehlenden Kräften. Wie sichern wir die Zukunft der Pflege? Was erwarten die Menschen von der Politik? Welche Pflege
brauchen wir? Was braucht die Pflege?

Über diese Fragen wollen wir mit Ihnen und den Experten im unserem Pflegegespräch diskutieren.
Bitte geben Sie uns zur besseren Planung Rückmeldung, ob wir mit Ihnen rechnen können.
Gerne können Sie auch weitere Interessierte mitbringen.

Anmeldeinfos in nachstehendem Download:

Welt-Alzheimertag

Heute danke ich am Welt-Alzheimertag allen Pflegenden, die sich um Menschen mit Demenz kümmern. Als pflegepolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktionen sind mir die Herausforderungen mit dem Krankheitsbild Demenz bekannt, die Netzwerke im meinem Wahlkreis leisten hervorragende Arbeit.

 

Hintergrund:
Seit 1994 findet jeweils am 21. September der Welt-Alzheimertag statt, der von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (ADI) mit Unterstützung der WHO initiiert wurde, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Alzheimer-Krankheit und andere Formen der Demenz-Erkrankungen zu richten.

 

https://www.deutsche-alzheimer.de/ueber-uns/aktuelles/artikelansicht/artikel/jung-und-alt-bewegt-demenz-pressemitteilung-zum-welt-alzheimertag-2016.html

Urteil gegen den Medizinischen Dienst der Krankenkassen

Michael Wäschenbach:
Einflussnahme von Dreyer und Schweitzer kostet Versicherte viel Geld

 

Die Abberufung des früheren Geschäftsführers des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ist unwirksam. Das hat das Landgericht Mainz entschieden. Dazu erklärt der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Wäschenbach:

 

„Der MDK muss eine verheerende Niederlage einstecken. Überraschend dürfte das jedoch niemanden. Zu krass waren die Fehler, die der Verwaltungsrat des MDK mit Unterstützung der Landesregierung bei der Kündigung gemacht hat. Nun muss auch die Regierungschefin endlich ihre jahrelange Verweigerungstaktik aufgeben und umfassend Stellung nehmen.

 

Das Drama begann unter der damaligen Sozialministerin Dreyer, die den Landesprüfdienst bei seinem grenzwertigen Vorgehen nicht nur gewähren ließ, sondern diesen stützte, er handelte in Frau Dreyers Sinne. Schließlich war es ihr Nachfolger als Sozialminister, der heutige SPD-Fraktionsvorsitzende Schweitzer, der mit Billigung der Ministerpräsidentin die Entlassung des Geschäftsführers unterstützte – allen Warnungen zum Trotz. Durch diese Einflussnahme kam es in der Folge zu den langwierigen Prozessen, die die Krankenversicherten Presseberichten zufolge bereits mehr als eine halbe Million Euro (vgl. RZ; 13.8.16) gekostet haben.

 

Die Landesregierung hat die Rechtsaufsicht über den MDK – dieser Pflicht kommt sie im konkreten Fall schon lange nicht mehr nach, mehr noch, es drängt sich der Eindruck auf, dass die Landesregierung selbst auf fragliche Weise eine Personalentscheidung herbeiführen wollte, weil sie den früheren Geschäftsführer los werden wollte. Welche Konsequenzen wollen Frau Dreyer und die heute zuständige Ministerin Bätzing-Lichtenthäler aus dem Urteil ziehen, wer übernimmt die Verantwortung für das Scheitern und Geldverschwenden?

 

Wir erwarten, dass das Verfahren im Sinne der Patienten und Beitragszahler nun zu einem Ende kommt und der MDK wieder eine kompetente Leitung erhält. Wir werden dieses Thema zum wiederholten Male parlamentarisch aufgreifen.“ 

Beitrag Michael Wäschenbach in der Seniorenzeitschrift "Seniorchef/in" Ausgabe 1/2016 zum Thema Gesundheitsversorgung auf dem Land

application/pdf SeniorChef-Artikel_Ausgabe 1_2016 zur Gesundheitsversorgung auf dem Land.pdf (210,0 KiB)